HAMMERED

©Fridolin Schoch

Ernestyna Orlowska führt uns vom Bahnhof Waldstatt zum Emma Kunz Pavillon. Kunz (1892–1963), die als spirituelle Heilpraktikerin tätig war und sich selbst als Forscherin verstand, untersuchte mithilfe von Pendel und Zeichnungen unsichtbare Ordnungen. Orlowska greift diesen Ansatz auf. Die Performance fragt: Lässt sich das heute noch ernst nehmen – und was passiert, wenn wir es ausprobieren? Dabei verschränkt sie diese Praxis mit einer Kritik an zeitgenössischen Formen der Selbstoptimierung und stellt zur Diskussion, inwiefern Selbstheilungsversprechen Teil neoliberaler Logiken geworden sind.

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