Programm

5. Mai

Türöffnung Mehrzweckanlage Mitledi

ab 8.45 Uhr

Kasse und An­mel­dung für Spa­zier­gän­ge

Mitledi Hundwil
Tandem

Rollen und Rufen. Echo-Shuttle zur Mitledi

ab 8.45 Uhr

Rufe aus allen Him­mels­rich­tun­gen. Wie tönt Hei­mat aus dem Wes­ten, der Juchz aus dem Nor­den, von ir­gend­wo? Men­schen rufen in ihre Hei­mat. Rol­lend un­ter­wegs be­glei­ten die Per­for­mer:innen die Be­su­cher:innen der Kul­tur­lands­ge­mein­de von der Post­hal­te­stel­le Dorf zur Mehr­zweck­an­la­ge Mit­le­di. Eine Zu­sam­me­n­a­r­beit von Gisa Frank mit An­dre­as Beut­ler, Peter Graf, Gal­lus Hess, Bri­git­te Jagg, Gonne Klein, Mara Nat­te­rer und dem TV Hund­wil.

unterwegs, von der Postautohaltestelle Dorf zur Mitledi
Wolken

Begrüssung

9.30 Uhr

Die Ge­nos­sen­schaft Kul­tur­lands­ge­mein­de be­grüsst zur dies­jäh­ri­gen Kul­tur­lands­ge­mein­de Echo 2024.

Mitledi Hundwil

Comedy I: mehrfach beheimatet

9.30 Uhr

«Das Auf­wach­sen mit zwei ver­schie­de­nen Kul­tu­ren kann zu­gleich Fluch und Segen sein. Da ist der stän­di­ge Ver­gleich: Vie­les ist ver­schie­den, aber noch mehr ist sehr ähn­lich – Tra­di­ti­o­nen bei­spiels­wei­se. Die Frage der Zu­ge­hö­rig­keit be­schäf­tigt mich bis heute. In der Schweiz bin ich die Exo­tin, genau wie ich in Sri Lanka der Bünz­li bin.» Reena Krish­na­ra­ja gibt einen hu­mor­vol­len Ein­blick in ihren Ap­pen­zel­ler-Ber­ner-ta­mi­li­schen All­tag.

Mitledi Hundwil

HEIP: Hundwil-Report. Neues und Nahes

9.30 Uhr

Julia Kubik ar­bei­tet sich als selbs­t­er­nann­te Pro­vinz­for­sche­rin zwar schon ei­ni­ge Zeit an ihrer nä­he­ren Um­ge­bung ab, aber mit Hund­wil ver­bin­det sie ak­tu­ell noch wenig: eine Be­kannt­schaft mit einem Ex-Hund­wi­ler, eine zu­fäl­li­ge Ve­lo­tour-Er­fah­rung und ein paar Er­zäh­lun­gen über Sil­ves­ter­ch­läu­se und Turn­fes­te. Für die neue Aus­ga­be der HEIP will sie das än­dern. Die ge­sam­mel­ten Er­kennt­nis­se wer­den in einer Son­der­aus­ga­be der HEIP er­schei­nen und am Echo live prä­sen­tiert.

Mitledi Hundwil

Virtuelle Residenz Nr. 2

10 – 17 Uhr

Im Tschar­ner­gut im Wes­ten Berns leben Saat­krä­hen und Men­schen in enger Nach­bar­schaft. Aus dem obers­ten Stock eines Wohn­blocks, um des­sen Ab­riss ein Rechtss­treit zwi­schen Ver­wal­tung und Denk­mal­schutz tobt, do­ku­men­tie­ren und be­ob­ach­ten Sarah Elena Mül­ler und Jo­han­nes Wer­ner die Ko­lo­nie wäh­rend der Nist­pha­se. Hor­chen in den Schwarm, in die Baum­wip­fel und den Block, sam­meln Stim­men und Ge­räu­sche des Mit- und Ne­ben­ein­an­ders.

Mitledi Hundwil

Über das Appenzellerrändli hinaus

10 – 17 Uhr

Mit einem Ar­chi­tek­tur-Stamm­tisch und einer Bier­de­ckel-Serie the­ma­ti­sier­te die Kul­tur­lands­ge­mein­de 2023 die Ap­pen­zel­ler Streu­sied­lung und ihre Zu­kunft. Am Echo in Hund­wil mes­sen Tho­mas Künz­le und Va­len­tin Sur­ber die Vi­si­o­nen an der Re­a­li­tät. Was wurde in jün­ge­rer Zeit tat­säch­lich ge­baut? Viele, und gros­se Stäl­le! Die neuen Stall­bau­ten sind in der Grund­flä­che über 20 mal grös­ser als der Stall eines Kreuz­first­hau­ses, wie er frü­her üb­lich war. An­hand einer Samm­lung von kur­li­gen und fas­zi­nie­ren­den land­wirt­schaft­li­chen Bau­ten dis­ku­tie­ren sie die Ent­wick­lung der Stäl­le und der bau­ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen für Land­wirt:innen und Nicht-Land­wirt:innen mit dem Pu­bli­kum.

Mitledi Hundwil

Wohin gehts? Zukunft Kulturlandsgemeinde

10 – 17 Uhr

Die Kul­tur­lands­ge­mein­de wagt den Blick in die Zu­kunft: Was ist die Rolle und was sind die Auf­ga­ben der Kul­tur­lands­ge­mein­de in der sich ste­tig ver­än­dern­den kul­tu­rel­len und ge­sell­schafts­po­li­ti­schen Land­schaft in den kom­men­den Jah­ren? Die Ge­nos­sen­schaft Kul­tur­lands­ge­mein­de lädt zum of­fe­nen Aus­tausch und dem kre­a­ti­ven Ora­keln.

Mitledi Hundwil

Spaziergang I: Sprechende Brücke im Rachentobel

10.30 – 12.30 Uhr | 14.30 – 16.30 Uhr

Die bei­den Hund­wi­le­rin­nen Mar­got Bla­ser und Verena Lau­che­nau­er füh­ren zur Weiss­kü­fer-Werk­statt von Ro­bert Lau­che­nau­er und von dort wei­ter ins Rachen­to­bel. Dort be­fin­det sich eine der zwei noch be­ste­hen­den ge­deck­ten Brü­cken der Bau­meis­ter Gru­ben­mann. Die Brü­cke wird im Volks­mund die «Spre­chen­de Brü­cke» ge­nannt, be­fin­den sich doch im Dach meh­re­re er­klä­ren­de Sprü­che über die Ge­schich­te der Brü­cke.

Be­glei­tung: Ba­r­ba­ra Auer

Gutes Schuh­werk wird emp­foh­len.

unterwegs, Rachentobel

Spaziergang II: Ganz schön bunt. Haus Dorf 10

10.30 – 12.30 Uhr | 14.30 – 16.30 Uhr

Im Haus Dorf 10 ver­folgt Vera Marke seit 2020 ein künst­le­ri­sches For­schungs­pro­jekt. Ak­tu­ell ar­bei­tet sie im Rah­men eines vom IfCAR (In­sti­tut for Con­tem­po­ra­ry Art Re­sea­rch) un­ter­stütz­ten Pro­jek­tes an der Frage der Po­ly­chro­mie in der Ap­pen­zel­li­schen Bau­kul­tur. Der Rund­gang gibt Ein­blick in die For­schungs­tä­tig­keit rund um die fa­r­bi­gen An­stri­che – von Pig­men­ten, Bin­de­mit­teln und Schich­tun­gen bis hin zur Re­stau­rie­rungs­tech­nik.

Be­glei­tung: Ur­su­la Badrutt

unterwegs, Haus Dorf 10

Spaziergang III: Leben mit der gebauten Heimat

10.30 – 12.30 Uhr | 14.30 – 16.30 Uhr

Sitzt, passt, wa­ckelt und hat Luft. Woh­nen im Grü­nen, Leben im his­to­ri­schen Dorf­kern, das ei­ge­ne Heim als Teil der kol­lek­ti­ven Hei­mat? Auf dem Spa­zier­gang rund um den Lands­ge­mein­de­platz bli­cken die Hund­wi­ler Ge­mein­de­prä­si­den­tin Mar­grit Mül­ler und der Co-Lei­ter der Kan­to­na­len Denk­mal­pfle­ge Hans-Ruedi Beck zu­rück, dar­auf, hin­durch und nach vorn.

unterwegs, Landsgemeindeplatz

Spaziergang IV: Highmatt am Kreisel

10.30 – 12.30 Uhr | 14.30 – 16.30 Uhr

Steff Si­g­ner aka Infra Steff gilt als einer der kre­a­tivs­ten und ei­gen­wil­ligs­ten Köpfe der Schwei­zer Rock- und Pop­ge­schich­te. Er ist 1951 in Hund­wil ge­bo­ren und in der (da­ma­li­gen) Sä­ge­rei am (heu­ti­gen) Krei­sel auf­ge­wach­sen. Sein spä­te­res Werk kreist um seine so­wohl my­thi­sche wie reale «High­matt», das Ap­pen­zel­ler «Hen­der­land». Auf dem Spa­zier­gang führt er an die Stät­ten sei­ner Kind­heit und die Quel­len sei­nes gren­zen­spren­gen­den Werks.

Be­glei­tung: Han­spe­ter Spör­ri

Gutes Schuh­werk wird emp­foh­len.

unterwegs, Kreisel

Comedy II: mehrfach beheimatet

13.30 Uhr

«Das Auf­wach­sen mit zwei ver­schie­de­nen Kul­tu­ren kann zu­gleich Fluch und Segen sein. Da ist der stän­di­ge Ver­gleich: Vie­les ist ver­schie­den, aber noch mehr ist sehr ähn­lich – Tra­di­ti­o­nen bei­spiels­wei­se. Die Frage der Zu­ge­hö­rig­keit be­schäf­tigt mich bis heute. In der Schweiz bin ich die Exo­tin, genau wie ich in Sri Lanka der Bünz­li bin.» Reena Krish­na­ra­ja gibt einen hu­mor­vol­len Ein­blick in ihren Ap­pen­zel­ler-Ber­ner-ta­mi­li­schen All­tag.

Mitledi Hundwil

Vernissage: Virtuelle Residenz Nr. 2

13.30 Uhr

Ver­nis­sa­ge der künst­le­ri­schen Ar­beit, die im Rah­men der Vir­tu­el­len Re­si­denz Nr. 2 der Kul­tur­lands­ge­mein­de ent­stan­den ist.

Im Tschar­ner­gut im Wes­ten Berns leben Saat­krä­hen und Men­schen in enger Nach­bar­schaft. Aus dem obers­ten Stock eines Wohn­blocks, um des­sen Ab­riss ein Rechtss­treit zwi­schen Ver­wal­tung und Denk­mal­schutz tobt, do­ku­men­tie­ren und be­ob­ach­ten Sarah Elena Mül­ler und Jo­han­nes Wer­ner die Ko­lo­nie wäh­rend der Nist­pha­se. Hor­chen in den Schwarm, in die Baum­wip­fel und den Block, sam­meln Stim­men und Ge­räu­sche des Mit- und Ne­ben­ein­an­ders. 

Mitledi Hundwil

Comedy III: mehrfach beheimatet

17 Uhr

«Das Auf­wach­sen mit zwei ver­schie­de­nen Kul­tu­ren kann zu­gleich Fluch und Segen sein. Da ist der stän­di­ge Ver­gleich: Vie­les ist ver­schie­den, aber noch mehr ist sehr ähn­lich – Tra­di­ti­o­nen bei­spiels­wei­se. Die Frage der Zu­ge­hö­rig­keit be­schäf­tigt mich bis heute. In der Schweiz bin ich die Exo­tin, genau wie ich in Sri Lanka der Bünz­li bin.» Reena Krish­na­ra­ja gibt einen hu­mor­vol­len Ein­blick in ihren Ap­pen­zel­ler-Ber­ner-ta­mi­li­schen All­tag.

Mitledi Hundwil

Sendschrift

17 Uhr

Wel­che Hei­mat wün­schen wir uns für die Zu­kunft? Ver­le­sung der Send­schrift, in der Su­ra­mi­ra Vos und Peter Sur­ber die Er­kennt­nis­se der Kul­tur­lands­ge­mein­de Fes­ti­val 2023 und Echo 2024 rund um Hei­mat und Be­hei­ma­tung zu­sam­men­ge­tra­gen haben. 

Mitledi Hundwil

Heimatklänge

17 Uhr

Ca­r­los Hi­dal­go schafft für die Kul­tur­lands­ge­mein­de ein Klang­ge­bil­de, das seine Vor­stel­lung von Hei­mat hör­bar wer­den lässt: Diese hat nichts mit sei­nem Her­kunfts­ort zu tun, son­dern ist ein fa­cet­ten­rei­ches Echo von den Orten, an denen er ge­lebt oder eine wich­ti­ge Zeit sei­nes Le­bens ver­bracht hat und die sein per­sön­li­ches und be­ruf­li­ches Leben be­ein­flusst haben. In Hund­wil er­gänzt er diese Hei­mat­klän­ge mit den Tönen eines Hack­bretts und eines Tale­r­be­ckens.

Mitledi Hundwil
Ballon

Ausklang

18 Uhr

Zu­sam­men­sit­zen, wei­ter­re­den, aus­klin­gen las­sen.

Mitledi Hundwil
Archiv

Wanderung: Auf Heimat- und Fernpfaden

28. März, 9.30 – 15.30 Uhr

Eine li­te­ra­ri­sche Wan­de­rung von Teu­fen, dem Aus­tra­gungs­ort des Fes­ti­vals 2023, nach Hund­wil, Stand­ort des Echos 2024. Hei­mat wird manch­mal erst durch Blick­wech­sel sicht­bar: Durch den frem­den Blick auf das Hei­mat­li­che und um­ge­kehrt, den hei­mi­schen Blick auf das Frem­de. Beide Blick­rich­tun­gen sind zen­tral im Ar­tist-in-Re­si­dence-Pro­jekt von Su­ra­mi­ra Vos. Un­ter­wegs zwi­schen Sit­ter­to­bel, Högg­wald und dem South West Coast wird sie an noch zu be­stim­men­den Sta­ti­o­nen aus ihren Auf­zeich­nun­gen lesen.

Be­glei­tung: Peter Sur­ber

Die Wan­de­rung fin­det statt, Kur­z­ent­schlos­se­ne dür­fen gerne in Teu­fen oder Stein da­zu­stos­sen!

Pro­gramm

9.30 Uhr: Be­samm­lung beim Zeug­haus Teu­fen, Kaf­fee und Gip­fe­li, Le­sung I
10.00 Uhr: Start Wan­de­rung beim Zeug­haus Teu­fen
un­ter­wegs: Le­sun­gen II und III
12.30 Uhr: Mit­tags­pau­se in Stein AR
13.15 Uhr: Le­sung IV in Stein AR
14.00 Uhr: Start Wan­de­rung bei der Schau­kä­se­rei
un­ter­wegs: Le­sung V
15.30 Uhr: An­kunft in Hund­wil, Ab­schluss

Es ist mög­lich, nur auf einer der bei­den Etap­pen (Vor- oder Nach­mit­tag) mit­zu­wan­dern. Gutes Schuh­werk und Re­gen­schutz sind er­for­der­lich. Ver­pfle­gung am Mit­tag in der Schau­kä­se­rein Stein oder aus dem ei­ge­nen Ruck­sack.

Von Teufen über Stein nach Hundwil

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